Rajasthan

16. Tag: Agra - Delhi

war dieser schlafende Hund auf dem Rasen, der sich von den Touristen-Herden nicht stören ließ,

Der letzte Tag in Indien.

Wir fahren Autobahn von Agra nach Delhi.

Zuerst müssen wir noch tanken. An der Tankstelle sehen wir diese Fahrradrikscha

Es begegnen uns u. a. eine ältere Maut-Station,

eine Poststelle mit wohl defektem Lieferwagen,

Man beachte die Ziegelsteine! Ob der Fahrer zuhause ein Auto hat und nun Benzin holt? Vielleicht ist er aber auch "Großhändler" für Benzin, mit dem meist die Kochstellen der Armen betrieben werden, und durch die so oft Verbrennungsunfälle entstehen, deren Auswirkungen dann wieder von Herrn Prof. Schneck und seiner Organisation zumindest teilweise behoben werden müssen.

Wir werden es nicht erfahren.

eine Leiterfabrik,

ein alter Bus, bei dem wohl keine Reparatur mehr nötig ist,

und das ganz normale Straßenleben.

eine kleine Zeltstadt von Menschen, die sich noch nicht mal in der Altstadt eine Bleibe leisten können,

ein Rohbau, wobei man nicht weiß, ob hier auf- oder abgebaut wird,

Wir fahren nach Lal Kot. Lal Kot war das erste "Delhi", das ursprünglich eine Hindu-Niederlassung mit dem Namen Qila Raj Pithora war, die 1159 entstand, 1192 durch den (muslimischen) Mogul-Statthalter Qutb-ud-Din Aibak zerstört wurde und dann als Lal Kot wieder aufgebaut wurde.

Ich werde allen möglichst geschichtliche Vorträge ersparen, wie ich es bisher auch gehalten habe, denn es sollte ja ein persönlicher Reisebericht sein.

 

Das (der) erste, was mir auffiel:

Streifenhörnchen, die ganz unbeeindruckt von der Geschichte bei der "Eisernen Säule" spielten,

und Halsbandsittiche, die ihr Domizil in Spalten der alten Gemäuer hatten.

Es gab eine sehr kleine Moschee,

das Mausoleum des Iltutmish (1210 - 1235), das mir persönlich sehr gut gefiel,

und es gibt die Attraktion: Der 73 m hohe Turm Qutb Minar, der Prototyp indischer Minarette.

Aber er war nicht als Minarett gedacht, sondern als Siegessäule.

 

Lt. meinem Dumont-Reiseführer misst er an der Basis 14,3 m und an der Spitze nur 2,7 m.

Und dann begegnete mir etwas zutiefst Menschliches, und für mich bisher Einmaliges, von dem mir zwar berichtet worden war, was mir selbst aber bisher noch nicht begegnet war:

 

Eine Schule machte ihren "Wandertag" nach Lal Kot. Und - alle Mädchen der Schule wollten mir die Hand geben. Manchmal hatte ich drei oder vier Hände gleichzeitig bei meiner. "Woher kommen Sie?" "Wie heißen Sie?" "Nice to meet you." Ich kam mir vor wie die Queen. Und ich weiss nicht, warum und wieso das passiert, und diese Frage konnte mir auch bisher noch niemand beantworten.

Aber es ist eine schöne Erinnerung.

 

Genau wie dieser "Blackbird", der mir zum Abschied ein Lied schmetterte.

Das Rote Fort in Delhi konnte nicht besichtigt werden, da es zum einen momentan voll im Griff des indischen Militärs ist, und zum anderen restauriert wird, um ein weiteres Weltkulturerbe zu werden.

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