Rajasthan

4. Tag: Bikaner - Jaisalmer

6.30 Uhr Wecken,

7 Uhr Koffer vor die Tür/Frühstück,

8 Uhr Abfahr nach Jaisalmer, das 370 km von Bikaner entfernt in der Wüste Thar liegt.

 

Unterwegs machten wir Halt an einer Karawanserei,

Anschließend besuchten wir noch eine Silberschmiede, wo man uns die Silberreifen, -ringe und -ketten aus Säcken!!! vor die Füße schüttete. Aber da mich hier nichts so recht ansprach, verzichtete ich auf einen Kauf.

Aber in einem der Shops im Hotel sah ich eine silberne Armspange mit Amethysten, die mir gefiel, und die ich ganz kurzentschlossen kaufte. Das ging so: "Was kostet die?" - ".. Euro" - "Sie ist meine!"

Auch in Indien nehmen Geschäftsleute Euro. Alles kein Problem.

sahen Antilopen am Wegesrand

und erreichten um 15.30 Uhr unser Ziel, das Hotel Fort Rajwada, www.fortrajwada.com.

wo wir mit Blumenkränzen, einem roten Glückspunkt auf die Stirn, heißen Tüchern und dieser Fleißarbeit auf dem Marmorfußboden der Halle (mediplus waren wir)

empfangen wurden. Morgens waren 2 Angestellte mit dieser Arbeit beschäftigt, aus buntem Sand, mit Lineal die Namen der jeweils Anreisenden auf den Boden zu "schreiben".

 

Einfahrt zum Hotel:

Eingang des Hotels, wo statt Wagenmeister ein Rajputen-Krieger salutierte und die Tür aufriß:

Um 16.30 Uhr fuhren wir dann in die Stadt, um einer Patchwork-Manufaktur und anschließend einer Silberschmiede einen Besuch abzustatten.

Bei diesem Fußweg durch eine indische Altstadt begegnete mir zum ersten Mal bewußt das Leben indischer Altstadt-Bewohner:

Enge Gassen, keine Kanalisation, meist keine Wasserleitung,

überall Kuhfladen, die als Brennmaterial getrocknet werden, und man muß sehr aufpassen, dass man nicht in einen hineintritt, was inmitten einer Touristengruppe manchmal gar nicht so einfach ist.

 

Diese heiligen Kühe werden von den Anwohnern gefüttert (auch auf Märkten) und gegen Abend werden die Kühe, die Junge haben, am Straßenrand gemolken.

In der Patchwork-Manufaktur gab es wunder-schöne Handarbeiten zu sehen (und zu kaufen).

Eine Arbeit gefiel mir besonders gut, da sie farblich mit meiner Wohnungseinrichtung harmonierte. Aber sie war mir zu breit. Das war aber kein Problem: Der Schneider gegen-über teilte das gute Stück, machte zwei

daraus, und innerhalb 15 Minuten hatte ich meinen Patchwork-Wandbehang - natürlich ohne Aufpreis.

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