Rajasthan

7. Tag: Jodhpur - Ranakpur - Bambora

Und dann hatten wir nach 12stündiger Fahrt - teilweise über Straßen, die sicher noch vom Urahn Rumpelmeier angelegt wurden - endlich unser Ziel erreicht: Hotel Karni Fort bei Bambora. Und es kam uns vor wie aus 1001 Nacht.

 

Wir wurden am Busparkplatz von Fackelträgern erwartet, die uns in die Burg geleiteten. Aber wir konnten das wohl alle nicht mehr richtig genießen nach diesem langen Tag.

 

Schnell ein paar Bilder meines jungfräulichen Zimmers gemacht, dann Abendessen, und in der Hotelbar noch einen Drink genommen - denn morgen haben wir frei, können also mal ausschlafen!!!

Heute steht uns ein besonders langer Tag bevor, der längste Tag unserer Reise.

Ihr seht, die Strecke geht gar nicht ganz auf die Karte. Also, das hieß erstmal:

Wecken 5.30 Uhr, Koffer raus/Frühstück 6.00 Uhr, Abfahrt 7.00 Uhr.

Unterwegs bekamen wir mal 15 Min. "Freigang", um mal wieder eine indische Kleinstadt zu sehen, wo - wie aber auch in den Großstädten in der Altstadt - außer Kühen auch Schweine zu finden sind.

Dann also zu den Jain-Tempelanlagen nach Ranakpur.

 

Ranakpur liegt in der Aravalli-Bergkette, die (lt. Pammy) die älteste Bergkette der Welt ist, s. a. https://de.wikipedia.org/wiki/Aravalligebirge

Das Heiligtum entstand in über 60jähriger Bauzeit im 15. Jh., gestiftet wurde es von einem reichen Kaufmann. Der Haupttemprl für den ersten Furtbereiter (so heißen die Heiligen und Lehrer der Jains) Adinatha bedeckt eine Fläche von 3716 qm und besteht aus 29 geometrisch angeordneten Hallen mit 1444 Säulen, die alle verschieden sein sollen. Aber das habe ich nicht überprüft.

Im teilweise offenen Innenhof hat man sogar einen Baum stehen lassen (oder gepflanzt?).

 

Wir bekamen folgende wichtige Warnung: Man darf alles fotografieren - außer den Statuen der Furtbereiter. Das ist strikt verboten.

Prompt bot mir einer der Wächter an, einen solchen Heiligen - gegen eine gewisse Gebühr an ihn, versteht sich - zu fotografieren.

 

Aber auch auf diese Situation hatte uns unser umsichtiger Reiseleiter vorbereitet - und ich lehnte dankend ab.

Dies ist unsere weitere Route.

Weiter ging es durch die Aravalli-Kette, wo unser Reiseleiter nochmal anhalten ließ, damit wir diese

raddrehenden Büffel bewundern konnten,

wieder ins Tal, wo immer wieder diese kegel-förmigen Hügel standen. Ob sie natürlichen oder künstlichen Ursprungs sind, konnte ich nicht ergründen.

Copyright © All Rights Reserved